Freitag, 29. August 2014

Seed Balls...

... sind ne coole Sache...

Gemäss Wikipedia- gehen die Samenbomben mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den japanischen Reisbauern Fukuokas zurück. Dieser hatte seine Methode der nendo dango (Samenkugel) insbesondere für die Direktaussaat von Reis und Gerste auf seinen dauerhaft ohne zu Pflügen bestellten Feldern entwickelt. (Permakultur) Und so auch Gemüse wie Rettich auf Wiesen und an Wegesrändern ausgesät. Eine Gruppe junger Leute, die seit den 1970er Jahren auf seinem Hof lebte und seine Techniken und die Philosophie der "Nichts-Tun-Landwirtschaft" studierte, sowie das durch einen dieser Aktivisten naturnaher Landwirtschaft ins Amerikanische übersetzte Buch Fukuokas „One Straw Revolution“ (Titel der deutschen Ausgabe: „Der große Weg hat kein Tor“) erschien 1978 in den USA und sorgte zusätzlich für die Bekanntheit von Fukuokas Techniken in der englischsprachigen Permakultur-Szene. Fukuoka selbst verbreitete seine Erfahrungen auf Reisen in Länder wie Somalia und Indien. An Fukuoka wird heute in der Guerillagärtnerei-Bewegung erinnert.

Ich habe unglaublich viel Samen den ich sammle und in leeren Hüttenkäse-Dosen welche ich mit Tafelpapier beklebt und mit Kreide beschriftet habe, aufbewahre. Und nun kommt ein Teil dieser Samen zum Einsatz als Seed Bombs... 

Hier ein Teil meiner "Schätze"
Ganz easy herzustellen: 1 Teil Saatgut, 3 Teile Tonmehl, 5 Teile Komposterde und 1 Teil Wasser
 Kugeln formen, oder ausstechen mit Weihnachtförmchen, oder in Latex-Kuchenformen drücken... Kreativ sein :-)
 trocknen lassen und fertig...
Kleine Mitbringsel die Freude machen und wer keinen Garten hat, kann die Seed Balls oder Bombs ganz nach der Guerilla-Taktik irgendwo hinwerfen wo im Frühling dann hoffentlich "wie in meinem Fall nun" wunderschöne Mohnblumen blühen...
 

Habt es fein ihr Lieben
Muntsch
Franziska
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