Sonntag, 12. Oktober 2014

Kürbis und Co....

... mein Mann und ich mögen Kürbis- jedoch haben wir früher daraus immer nur Kürbissuppe gekocht :-)  Naja, bis dahin hatten wir ja auch noch keinen Garten und somit kauften wir, die meist angebotenen Stücke und die waren ja nie so gross um sich Gedanken darüber zu machen, was man(n)/Frau denn sonst noch mit so Dingerchens machen könnte...

Ich hab dieses Jahr einen Butternus und einen ???? irgendwas Kürbis gross gezogen. Der Butternuss wollte nicht so recht und so hab ich ihn rausgerissen und auf den Kompost geworfen. Und genau dort fing das kleine "Scheisserchen" an zu wachsen- bis ich es richtig realisierte, waren daran schon 6 grosse helle Butternüssle. Jo- und das zweite zarte Pflänzchen entwickelte sich dank Kompost zu einem Dinosarier... ha ha ha

Heute haben wir die 2.5 Kilo Quitten vorbereitet (welche ich von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen hab) nun kann die Masse die Nacht hindurch schon austropfen und morgen mache ich daraus Quittengelee... *freu hüpf* 
Also, nebst den Quitten haben wir heute den kleinen Bruder vom Dinosaurier-Kürbis begonnen zu verarbeiten. 7 Kilo Kürbis und das Ding ist noch nicht aufgebraucht- wuuuuuuhuuuu und der Grosse Bruder ist fast doppelt so gross... ha ha ha
Ich grins mir hier echt einen ab- des isch jo der Hammer :-) Aber eins ist sicher, auch nächstes Jahr- nur noch ein Pflänzchen :-)

Dank dem WWW kann man sich immer wieder auf's neue die Geschmacksbandbreite und den Horizont erweitern. Und was man aus Kübis alles machen kann, ich ja unglaublich :-)


 Süss-saure Kürbisstückli eingekocht im Backofen auf 160 Grad 30 Minuten im Wasserbad
 noch eine halbe Stunde im Backofen ruhen und danach langsam auskühlen lassen... ich bin schon gespannt wie diese schmecken :-) passen hervorragend zu den schwarzen Nüssen welche wir letztes Jahr gemacht haben... iammmiii
Nachtrag: da ich den Blog gestern Abend noch vorbereitet habe, heute morgen aber bereits die Gläser umräumte, hab ich die süss-saure Variante schon mal probiert. Sie schmeckt wunderbar- süss und leicht säuerlich, sind knackig und ich werde diese für sehr vieles benützen können. Meine anfägliche Skepsis gegenüber diesem Rezept ist Pustekuchen und wird zu einem meiner jährlich wiederkehrenden Dingen die ich machen werde. Superlecker, probiert es unbedingt aus...
Kürbis süss-sauer: 1 Kilo Kürbis in feine Würfel schneiden, 500 gr. Zucker, Saft von 1/2 Orange, 1P. Vanillezucker, 2.5 dl Apfelsaft und 2 dl Rotweinessig aufkochen, in Gläser abfüllen und im Backofen einwecken 
 Kürbiskonfitüre: 1 Teil Zucker, 3 Teile Kürbis und 1 Apfel rüsten, in Stücke schneiden, aufkochen (evt. etwas Wasser nachschütten) pürieren, fertig. Ich hab dann noch Zimt und Calvados reingegeben und es schmeckt leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeecker... :-) und meine Weihnachtsmitbringsel sind somit auch schon fertig *smile*
die Konfi sieht nicht nur super aus, sie schmeckt auch so...  
 in den drei Säckli ist Masse für zukünftiges Kürbisbrot. Habe ich auch schon mal gemacht und schmeckt superfein. Es gibt verschiedene Varianten ein Kürbisbrot zu machen, aber die mit dem pürierten Mousse schmeckt mir am besten.
Kürbismasse für Kürbisbrot: siehe hier Rezept http://www.marions-kochbuch.de/rezept/0496.htm
  Pikantes Kürbismus: mit Orange, Ingwer, Chili, Nelken-, und Zimtpulver... hmmm bin gespannt wie es zu einem feinen Stück Wild passt :-) http://www.kochbar.de/rezept/341633/Pikantes-Kuerbismus.html
 und hier haben wir noch Tellerdekoration :-) Kürbispüree mit Zwiebeln, Knoblauch und Curry- Als farbiger Spiegel auf dem Teller und in der Mitte das Hauptgericht schön in Szene gesetzt... iammmiiii- oder als Basis für würziges Gemüse oben drauf...
Valnöt-Hus Manufaktur :-)
ohhhhh es sieht im Moment bei uns zu Hause aus, wie in einem Tante Emma Lädchen... Und ich hab das breiteste Grinsen auf dem Gesicht das es gibt... Es ist viel Arbeit, doch das Glücksgefühl danach, wenn man all die Gläser anschaut und sich dann später Glas für Glas über den Genuss erfreuen kann- UNBEZAHLBAR!!!!!
Heute Sonntag habe ich aus dem gestern vorbereiteten Sud, nun Quittengelee sowie aus dem Fruchtfleisch (ist definitiv zu schade zum wegwerfen) noch Quittenkonfekt hergestellt
was man hier leider nicht so gut sehen kann- ich habe der Konfi noch essbares Blattgold zugegeben und zum abrunden des Geschmackes- einen Schluck Quittenschnaps. Die Konfi an sich ist ja schon ein edler Genuss, doch mit ein wenig Blattgold wird es zum Highlight :-)
13 Gläser goldener Herbst aus Quitten
Wie wär's mal mit gefüllter Quitte? Weichkochen, halbieren, entkernen, mit gekochten und gewürzten Hackfleisch füllen und überbacken... :-)
Aus dem Fruchtfleisch haben wir Quittenkonfekt hergestellt. Dieses Bild hier stammt nicht von unserem Konfekt, sondern aus dem Kochbuch von welchem ich das Rezept habe. Der Konfekt liegt nun seit 3 Stunden im Backofen, wird morgen den ganzen Tag unter Tüchern ruhen, bevor wir ihn schneiden und in Zucker oder Kokosraspel wenden können... Aber hier schon mal als Vorgeschmack- damit ihr euch vorstellen könnt, was ich mit Quittenkonfekt oder Quittenbrot meine :-)
Hier das Kochbuch- super toll, gut beschrieben, viele Bilder und wertvolle Tipps- ich kann's empfehlen :-)
 und wem das noch zu langweilig ist, kann Kürbis in schmale Streifen schneiden, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und in den Backofen schieben... iammm eine feine Schleckerei- wir nennen sie Kürbis-Chips. Dann gäbe es natürlich noch den traditionellen Pumpkin-Pie oder wie wär's mal mit ner Kürbisrösti oder Kürbislasagne?
ich grüss euch ihr LIEBEN
Frau Valnöt im Kürbisfieber
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