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Samstag, 10. Januar 2015

Ghetto at Home 3...

.... heute hatte ich Schule, hach war das eine Erholung, im Stuhl sitzen, mitschreiben, Gruppenarbeiten- wunderprächtig :-) 

nur kurz- es wird wunderschön mein Kitchen Pantry....
so sieht's im Moment aus. Noch nicht fertig!!! Es fehlt noch Täfer an den Seiten der Regale (sieht schöner aus) und die Eckregale bekommen noch Stoffbahnen- sowie das Fenster seine Vorhänge. Vis a vis der Gestelle werden Elektro, Wasser, Haussteuerung, Gefrierschrank, Staubsauger und Wärmepumpe (alles an der gleichen Wand) hinter einem feuerfesten Vorhang (mit genug Belüftung) verschwinden
Vorrat sowie meine ganzen selber gemachten Konfi's etc. verschwinden in diesen belüfteten Schränken
 ich liebe diese Art der Schranktürenverschönerung... es hat sowas leichtes, luftiges...
und hier nun mit einem Teil eingeräumt- wie gesagt, die Ecktablare bekommen vorne noch eine Stoffbahn und auf der Seite als Abschluss weiss gestrichenes Täfer. Die Hundenäpfe sind nun auch alle direkt in die Tablare eingebaut- sieht echt Chick aus...
wenn man bedenkt, dass dieser Raum nun 2 Jahre so ausgesehen hat :-) Hach- manches braucht halt einfach seine Zeit...
 Weitere Bilder folgen... das Esszimmer ist ja auch fast fertig...
Habt es fein ihr Lieben
Franziska die jetzt die Füsse hochlegt :-) (und dem Bastel-Wastel den Rücken krault...)

Freitag, 9. Januar 2015

Ghetto at Home 2...

.... es wird langsam was... boaaaahhh viele Liter weisse, schwarze Farbe wurden verarbeitet und ich bin noch iiiiiiimmmmmer nicht fertig.
Seit gestern sind unsere 12 neuen Stühle, die riiiesige Tischplatte (die wir nun noch bearbeiten werden) sowie die heissersehnten Ecktablare zu Hause. Das war ne Nacht und Nebelaktion kann ich euch sagen...

Wir sind beide müde bis auf die Knochen- unsere Programme schlauchen echt und morgen habe ich auch schon wieder Schule... jä nu- ich Ruhe mich dann dort ein wenig aus und lasse meine müden Knochen in den Stuhl versinken. 

Hier ein zwei Bilder vom Fortschritt- ähhh ich meine ein paar Dinge die beim Marathonshoppen auch noch in den Wagen gehüpft sind... (ja ja - unsere Weihnachtsdeko hängt und steht noch überall- die wird dann nächste Woche abgeräumt :-)
mein "Bastel-Wastel" am zersägen der Schranktüren und Aufpimpen ala Valnöt-Style
 Hibbeeellldiii hier die Schranktürchen- werden mit Gitter und dahinter Stoff sowie weissem Keramikknauf "verhübscht"
 Streichen, streichen, streichen...
 Und seit gestern baut mein Knuffel alles Stück um Stück zusammen...
  sieht doch schon echt gut aus oder?
 Tablare werden gekürzt- damit alles passgenau in den Raum passt...
Das war ein kurzer Einblick... auf bald ihr Lieben
Knufflige Grüssle aus dem Bauhaus- ähhh Valnöt-Hus
Franziska & die genervte Rasselbande (kein Eck ist mehr sicher vor Stühlen, Tablaren....)

Dienstag, 6. Januar 2015

Ghetto at Home...

... mit der Montage des Wohnzimmerleuchters geschah so einiges...

Schon lange liebäugelte ich mit neuen Stühlen oder einem neuen Tisch oder gleich beiden ;-) Jedoch bin ich mitnichten der Wegwerf-Typ und unsere Esszimmer hat vor Jahren einen schönen Batzen gekostet, zudem ist das Eisenzeugs schier umzerstörbar... ha ha ha

Jä nu- egal, ich hatte den Geistesblitz. Im Pfister sind zur Zeit Rotstift-Wochen. Und auf einem Werbeblättchen flatterten genau jene Stühle zu mir in den Kopf an solchen ich schon lange rumstudierte. Ich liiiiebe den Shaker Style- das puristische und doch kompromisslos Praktische ist einfach der Hammer. Jooooo und da die Stühlchen massiv runtergeschrieben waren (ein Schnäppchen also) rannte Frau mit Mann letzten Samstag ins Getümmel und sicherte sich gleich 10 ohne sowie 2 mit Seitenlehne... Und da die grosse Lampe nicht mehr zu dem 2.00 x 1.00 Meter Tisch passte, entschloss ich mich den Eisentisch schwarz zu streichen und eine Holzplatte 2.50 x 1.20 zu bestellen. Aber eigentlich war der Plan ja, mein Kitchen Pantry neu zu gestalten. 

 Also, rannten wir Samstag los ins IKEA und wollten samt Mietwagen die Ware nach Hause transportieren. Nix da- das Auto hätten wir erst superspät mieten können. Somit neuer Plan- wir gehen am Montag, da hat es weniger Volk... Montag rein ins IKEA, Mietauto sichern und los mit dem Einkaufwahn. Aber oha, nöö nööö die IVAR Gestelle (die grossen samt Schränken etc.) waren alles AUSVERKAUFT!!!! Lediglich ein paar Tablare und einein Schrank hatte es noch. = Mietwagen abbestellen und nachfragen, wo in der Schweiz es denn noch grosse IVAR Gestelle gibt. In Rothenburg wurden wir fündig und dort hatte es noch alles an Lager. Ab nach Rothenburg, Mietwagen telefonisch gesichert und wiederum rein ins Getümmel. Und da wir ja schon einen Mietwagen hatten und es sogar alles an Lager gab was wir wollten, hüpfte noch das eine oder andere mit ins Auto. Platz hatten wir ja genug :-)

Somit verbrachten wir den ganzen gestrigen Tag mit IKEA Shoppen bis der Kopf rauchte und mit stuuuuuuuuundenlangem Autofahren Hin- und zurück, wieder Hin- und zurück... boahhhh

Heute ist streichen angesagt und da ich grad ein wenig warten muss, bis die Tablare trocken genug sind um die Rückseite zu streichen- hier ein kurzer Eintrag von unserem Ghetto at HOME :-)

So sieht unser vor zwei Jahren provisorisch eingeräumtes Vorratsräumchen oder Pantry aus! Wir wussten bis dahin noch nicht genau wie wir den Raum gestalten wollten und haben so einfach die alten IVAR Gestelle welche wir vorher im Keller hatten, eingeräumt...
 
 nur praktisch aber beiweitem weder schön noch den Raum clever ausgenützt...
 alles muss raus... Die Gestelle bauen wir im Estrich wieder auf, da kann ich dann meine Dekokisten nach Thema wunderprächtig verstauen :-)
 und so sieht im Moment unsere Ghettowohnung aus...
 Parallllleeeeelll versuchen mein Mann und ich im Chaos die Übersicht zu behalten und jedes werkelt an irgend etwas vor sich hin...
 ich hab den Tisch geschliffen und begonnen zu streichen, ein oder zweimal muss ich noch drüber-
 es wird wuuuuuuuuuuuuuuunderprächtig schön... hibbel freu- hüpf
so sah er vorher aus...

 mein Mann schreinert derweil an meinen Sonderwünschen und streicht die IVAR Gestelle weiss...
 im Badezimmer ist der provisorische Tablar-Trocknungsraum...
 und im Eingang warten die nächsten Kisten- auspacken, Schränke nach Sonderwünschen zer-sägen... und weiss streichen...
 und weil drei Hunde sowas von Neugierig sind, müssen wir unsere Malerecken immer mit viel Aufwand abschotten, sonst sind unsere Hunde danach noch mehr schwarz und weiss... hü hü hü
So, das war's kurz... morgen geht's weiter mit Streichen und viiiiielen Vorhängchen nähen und ja ja ja, die Stühle können wir holen... juppeeeeee
Muntsch ihr Lieben
Franziska im Umbaustreichkaufrauschwahnsinn

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kürbis und Co....

... mein Mann und ich mögen Kürbis- jedoch haben wir früher daraus immer nur Kürbissuppe gekocht :-)  Naja, bis dahin hatten wir ja auch noch keinen Garten und somit kauften wir, die meist angebotenen Stücke und die waren ja nie so gross um sich Gedanken darüber zu machen, was man(n)/Frau denn sonst noch mit so Dingerchens machen könnte...

Ich hab dieses Jahr einen Butternus und einen ???? irgendwas Kürbis gross gezogen. Der Butternuss wollte nicht so recht und so hab ich ihn rausgerissen und auf den Kompost geworfen. Und genau dort fing das kleine "Scheisserchen" an zu wachsen- bis ich es richtig realisierte, waren daran schon 6 grosse helle Butternüssle. Jo- und das zweite zarte Pflänzchen entwickelte sich dank Kompost zu einem Dinosarier... ha ha ha

Heute haben wir die 2.5 Kilo Quitten vorbereitet (welche ich von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen hab) nun kann die Masse die Nacht hindurch schon austropfen und morgen mache ich daraus Quittengelee... *freu hüpf* 
Also, nebst den Quitten haben wir heute den kleinen Bruder vom Dinosaurier-Kürbis begonnen zu verarbeiten. 7 Kilo Kürbis und das Ding ist noch nicht aufgebraucht- wuuuuuuhuuuu und der Grosse Bruder ist fast doppelt so gross... ha ha ha
Ich grins mir hier echt einen ab- des isch jo der Hammer :-) Aber eins ist sicher, auch nächstes Jahr- nur noch ein Pflänzchen :-)

Dank dem WWW kann man sich immer wieder auf's neue die Geschmacksbandbreite und den Horizont erweitern. Und was man aus Kübis alles machen kann, ich ja unglaublich :-)


 Süss-saure Kürbisstückli eingekocht im Backofen auf 160 Grad 30 Minuten im Wasserbad
 noch eine halbe Stunde im Backofen ruhen und danach langsam auskühlen lassen... ich bin schon gespannt wie diese schmecken :-) passen hervorragend zu den schwarzen Nüssen welche wir letztes Jahr gemacht haben... iammmiii
Nachtrag: da ich den Blog gestern Abend noch vorbereitet habe, heute morgen aber bereits die Gläser umräumte, hab ich die süss-saure Variante schon mal probiert. Sie schmeckt wunderbar- süss und leicht säuerlich, sind knackig und ich werde diese für sehr vieles benützen können. Meine anfägliche Skepsis gegenüber diesem Rezept ist Pustekuchen und wird zu einem meiner jährlich wiederkehrenden Dingen die ich machen werde. Superlecker, probiert es unbedingt aus...
Kürbis süss-sauer: 1 Kilo Kürbis in feine Würfel schneiden, 500 gr. Zucker, Saft von 1/2 Orange, 1P. Vanillezucker, 2.5 dl Apfelsaft und 2 dl Rotweinessig aufkochen, in Gläser abfüllen und im Backofen einwecken 
 Kürbiskonfitüre: 1 Teil Zucker, 3 Teile Kürbis und 1 Apfel rüsten, in Stücke schneiden, aufkochen (evt. etwas Wasser nachschütten) pürieren, fertig. Ich hab dann noch Zimt und Calvados reingegeben und es schmeckt leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeecker... :-) und meine Weihnachtsmitbringsel sind somit auch schon fertig *smile*
die Konfi sieht nicht nur super aus, sie schmeckt auch so...  
 in den drei Säckli ist Masse für zukünftiges Kürbisbrot. Habe ich auch schon mal gemacht und schmeckt superfein. Es gibt verschiedene Varianten ein Kürbisbrot zu machen, aber die mit dem pürierten Mousse schmeckt mir am besten.
Kürbismasse für Kürbisbrot: siehe hier Rezept http://www.marions-kochbuch.de/rezept/0496.htm
  Pikantes Kürbismus: mit Orange, Ingwer, Chili, Nelken-, und Zimtpulver... hmmm bin gespannt wie es zu einem feinen Stück Wild passt :-) http://www.kochbar.de/rezept/341633/Pikantes-Kuerbismus.html
 und hier haben wir noch Tellerdekoration :-) Kürbispüree mit Zwiebeln, Knoblauch und Curry- Als farbiger Spiegel auf dem Teller und in der Mitte das Hauptgericht schön in Szene gesetzt... iammmiiii- oder als Basis für würziges Gemüse oben drauf...
Valnöt-Hus Manufaktur :-)
ohhhhh es sieht im Moment bei uns zu Hause aus, wie in einem Tante Emma Lädchen... Und ich hab das breiteste Grinsen auf dem Gesicht das es gibt... Es ist viel Arbeit, doch das Glücksgefühl danach, wenn man all die Gläser anschaut und sich dann später Glas für Glas über den Genuss erfreuen kann- UNBEZAHLBAR!!!!!
Heute Sonntag habe ich aus dem gestern vorbereiteten Sud, nun Quittengelee sowie aus dem Fruchtfleisch (ist definitiv zu schade zum wegwerfen) noch Quittenkonfekt hergestellt
was man hier leider nicht so gut sehen kann- ich habe der Konfi noch essbares Blattgold zugegeben und zum abrunden des Geschmackes- einen Schluck Quittenschnaps. Die Konfi an sich ist ja schon ein edler Genuss, doch mit ein wenig Blattgold wird es zum Highlight :-)
13 Gläser goldener Herbst aus Quitten
Wie wär's mal mit gefüllter Quitte? Weichkochen, halbieren, entkernen, mit gekochten und gewürzten Hackfleisch füllen und überbacken... :-)
Aus dem Fruchtfleisch haben wir Quittenkonfekt hergestellt. Dieses Bild hier stammt nicht von unserem Konfekt, sondern aus dem Kochbuch von welchem ich das Rezept habe. Der Konfekt liegt nun seit 3 Stunden im Backofen, wird morgen den ganzen Tag unter Tüchern ruhen, bevor wir ihn schneiden und in Zucker oder Kokosraspel wenden können... Aber hier schon mal als Vorgeschmack- damit ihr euch vorstellen könnt, was ich mit Quittenkonfekt oder Quittenbrot meine :-)
Hier das Kochbuch- super toll, gut beschrieben, viele Bilder und wertvolle Tipps- ich kann's empfehlen :-)
 und wem das noch zu langweilig ist, kann Kürbis in schmale Streifen schneiden, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und in den Backofen schieben... iammm eine feine Schleckerei- wir nennen sie Kürbis-Chips. Dann gäbe es natürlich noch den traditionellen Pumpkin-Pie oder wie wär's mal mit ner Kürbisrösti oder Kürbislasagne?
ich grüss euch ihr LIEBEN
Frau Valnöt im Kürbisfieber

Freitag, 29. August 2014

Seed Balls...

... sind ne coole Sache...

Gemäss Wikipedia- gehen die Samenbomben mit einiger Wahrscheinlichkeit auf den japanischen Reisbauern Fukuokas zurück. Dieser hatte seine Methode der nendo dango (Samenkugel) insbesondere für die Direktaussaat von Reis und Gerste auf seinen dauerhaft ohne zu Pflügen bestellten Feldern entwickelt. (Permakultur) Und so auch Gemüse wie Rettich auf Wiesen und an Wegesrändern ausgesät. Eine Gruppe junger Leute, die seit den 1970er Jahren auf seinem Hof lebte und seine Techniken und die Philosophie der "Nichts-Tun-Landwirtschaft" studierte, sowie das durch einen dieser Aktivisten naturnaher Landwirtschaft ins Amerikanische übersetzte Buch Fukuokas „One Straw Revolution“ (Titel der deutschen Ausgabe: „Der große Weg hat kein Tor“) erschien 1978 in den USA und sorgte zusätzlich für die Bekanntheit von Fukuokas Techniken in der englischsprachigen Permakultur-Szene. Fukuoka selbst verbreitete seine Erfahrungen auf Reisen in Länder wie Somalia und Indien. An Fukuoka wird heute in der Guerillagärtnerei-Bewegung erinnert.

Ich habe unglaublich viel Samen den ich sammle und in leeren Hüttenkäse-Dosen welche ich mit Tafelpapier beklebt und mit Kreide beschriftet habe, aufbewahre. Und nun kommt ein Teil dieser Samen zum Einsatz als Seed Bombs... 

Hier ein Teil meiner "Schätze"
Ganz easy herzustellen: 1 Teil Saatgut, 3 Teile Tonmehl, 5 Teile Komposterde und 1 Teil Wasser
 Kugeln formen, oder ausstechen mit Weihnachtförmchen, oder in Latex-Kuchenformen drücken... Kreativ sein :-)
 trocknen lassen und fertig...
Kleine Mitbringsel die Freude machen und wer keinen Garten hat, kann die Seed Balls oder Bombs ganz nach der Guerilla-Taktik irgendwo hinwerfen wo im Frühling dann hoffentlich "wie in meinem Fall nun" wunderschöne Mohnblumen blühen...
 

Habt es fein ihr Lieben
Muntsch
Franziska

Sonntag, 16. Februar 2014

Winterhobby's...

... es wird wieder mal Zeit für einen neuen Post...

Ich mag diese Jahrezeit, wir geniessen die Abende und freuen uns auf den kommenden Frühling. Der Gartenplan ist gemacht, bald geht es los und ich werde die ersten Saamen einpflanzen und auf den Fensterbrettern keimen lassen um diese Jungpflänzchen dann sobald es möglich ist, in den vorbereiteten Boden zu pflanzen. Ich freue mich jetzt schon wieder riiiiesig auf die ersten kleinen Kartöffelchen, die frischen Frühlingszwiebeln und die ersten Kräuter. 

Die Krokusse recken bereits ihre ersten Spitze durch den Boden und bald gibt es die ersten Blümsche im Garten :-)

Winter ist für mich Ruhezeit, Zeit um Kreativ zu sein, NEUES auszuprobieren und Seiten an mir zu entdecken die ich nicht kannte. Videofilme zu schauen und Bücher zu lesen...

Vor einiger Zeit hab ich euch erzählt, dass ich von der lieben Doris angefragt wurde, ob ich Lust hätte einen Töpferkurs zu machen. Ich willigte ein, jedoch mit leichtem unbehagen, da ich davon ausging mit "Würstchen-Technik" nun Tassen machen zu müssen- wie damals in der Schule. Aber trotzdem reizte es mich und so begann ich vor ca. 17 Wochen damit. Bereits am ersten Abend hab ich mit ERLEICHTERUNG feststellen dürfen, dass unsere Kursleiterin ein hochgradig kreatives Wesen ist, welche in ihren Schülern vieles herauszukitzeln vermag. http://www.laborarte.ch Und Mithilfe von Silvia der Kursleiterin begann ich mit meinem ersten "NICHT-WÜRSTEN-TECHNIK" Objekt. Ich bin kein Mensch der kleine Dinge schafft, ich muss mich an GROSSES setzen können, fühlen, anfassen, mit den ganzen Händen gestalten...

Mein erstes Objekt ist die Rosenhüterin- ein Kopf mit Hochsteckfrisur aus Schnecken, Rosen, Blättern- welche später mal auf einer rostigen Säule mitten im Wildrosengarten stehen soll. Hier habe ich gegen 20 Kilo Ton verarbeitet. Der Kopf ist innen komplett hohl- spannend wäre gewesen, euch die verschiedenen Stadiums zu zeigen, da ich aber immer die Kamera vergas wurde daraus leider nichts...
 Leider hat es beim Erstbrand einen Teil der Frisur und hinten die Schleife abgesprengt (liegt im blauen Topf), weil ich etwas Luft in den Ton mit eingearbeitet habe.... ufff- wenn's klappt werde ich alle Teile einzeln glasieren, nochmal brennen lassen und danach kleben
 meine Rosenhüterin will ich weiss glasieren und die Rosen sowie Blätterfrisur nur mit Pastellfarben leicht einfärben
mein derzeitiges, noch nicht fertiges Objekt ist ein Pferdekopf. Ich mag die Schönheit und Anmut dieser Tiere unglaublich gerne und ein tiefschwarzer Friese mit wallend, langem Haar ist einfach das SCHÖNSTE aller Pferde...
die Haare auf der Seite des Kopfes sind noch nicht fertig. Die werden noch "eingeschlickt" und wenn sie angetrocknet sind, dann geritzt
Potz Donner war der Aufbau schwierig- zum Glück hat mir unsere Kursleiterin Silvia jeweils massgeblich dabei geholfen- das Innenleben ist fast so spannend wie der Pferdekopf selber. Drinnen ist alles hohl, teilweise quer mit Tonplatten stabilisiert mit Papier ausgestopft und einem Holzspiess der HALT gibt.... hier sind es mittlerweile fast 30 Kilo Ton welche ich bereits verarbeitet habe :-)
 ein Teil der Haare habe ich aufgebaut und ein Teil in den Ton geritzt
sollte das Pferd den 1. Brand überleben und nicht zerspringen weil ich wieder irgendwo Luft eingearbeitet habe "DRÜCKT MIR DIE DAUMEN..." dann möchte ich diese Büste schwarz glasieren und danach in den Gräsergarten auf die Steinmauer stellen. Hoffen wir, das es diesmal reibungslos klappt- ein wenig "bange" ist mir schon dabei...

Jetzt geh ich weiter Kosmetik bräuseln... Shampoo und Pflegespühlung ist heute schon entstanden, aber darüber schreibe ich im nächsten Blogeintrag mehr :-)
Herzlichste Grüssle aus dem Valnöt-Hus ihr Lieben
Franziska & Rasselbande